Die außergewöhnlichen Erfahrungen und Erlebnisse, die man auf den verschiedenen spirituellen Wegen macht, ähneln sich sehr. Wie man sie aber definiert und versteht, ist unterschiedlich, da sie systemabhängig sind. Ich liste hier fünf Erfahrungen auf und beschreibe, wie sie auf dem hermetischen Weg verstanden werden:

Universelle Einheit
Es findet eine sehr starke Bewusstseinserweiterung statt, in der man alles Existente als Klang wahrnimmt. Die unzählige Klangvariationen fließen immer mehr zusammen, bis sie schließlich nur noch ein einziger Klang sind: der Urklang.

Nirvana
Nirvana ist das selige Nichts, das reine Bewusstsein ohne Inhalt, ohne Impulse. Es ist weniger die Kunst ins Nirvana zu gelangen, sondern vielmehr wieder herauszukommen. Denn: Wo ist der Impuls, um diesen Zustand verlassen zu können, wenn es keine Impulse mehr gibt? Hier geht es darum, im Nichts das zu finden, was einem ermöglicht den nirvanische Zustand zu beenden.

Erleuchtung
Gerade der Begriff “Erleuchtung” wird sehr verschieden definiert. Auf dem hermetischen Weg handelt es sich um die wachbewusste Wahrnehmung des eigenen Egos.

Einheit der Chakren
Dieser Zustand wird nachts oder in tiefer Meditation erfahren. Die klassischen Chakren eines Menschen vereinen sich zu einem großen Chakra. In einem völlig klaren Bewusstseinszustand außerhalb des Verstandes – in einer Art Zeitlosigkeit – nimmt man den Zusammenhang zwischen den Dingen wahr. Zum Beispiel fügen sich die abertausenden Facetten des eigenen Lebens wie Puzzleteilchen zu einem einzigen Bild zusammen. Nach dieser Erfahrung verengt sich das Bewusstsein nach und nach wieder, so dass man nach einigen Stunden wieder zum normalen Denken zurückfindet.

Einheit mit der Natur
Eine mystische Natur-Erfahrung, die stattfinden kann, wenn man die drei Prüfungen der Natur bestanden hat.

Quellenangaben für verwendete Bilder:  © anyaberkut / Fotolia

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